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Der Orient/East-Med Korridor

Die zunehmenden internationalen Verflechtungen der Länder der EU mit ihren Nachbarstaaten führen zu wachsenden Verkehrsmengen. Diese sind durch einzelne Verkehrsträger nur bedingt zu bewältigen. Gefragt sind daher länderübergreifende multimodale Korridore.

Der Orient/East-Med Korridor gehört zu den neun Kernnetzkorridoren des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) und wird Mitteleuropa mit den maritimen Schnittstellen – Nord- und Ostsee als auch Schwarzes Meer und Mittelmeer – verbinden. Er integriert auch die Schienengüterverkehrskorridore 7 und 8 sowie den ERTMS-Korridor E.

Damit wird er die Entwicklung der Häfen als wichtige multimodale Logistik-Plattformen fördern und die Anbindung der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren in Mitteleuropa an die Küste verbessern.

Der Korridor umfasst sowohl die Schienen- als auch die Straßenverbindung und den Binnenwasserweg Elbe. Er durchquert dabei neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Union – Deutschland, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Zypern. Darüber hinaus bietet er eine Verbindung in Richtung Türkei.


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